Episodes

Wednesday Aug 16, 2023
Wednesday Aug 16, 2023
In der aktuellen Folge von "Alles Möhre, oder was?!" gibt es viele Tipps rund um den Anbau von Wintergemüse, wie Feldsalat, Chiccorée oder Grünkohl.
Was tun gegen - und Braunfäule? Bei selbst angebauten Tomaten, die im Freiland stehen, besteht jetzt die große Gefahr, dass sie an der gefürchteten - und Braunfäule erkranken. Die - und Braunfäule wird durch einen Pilz verursacht, der sich vor allem auf nassen Blättern festsetzt. Die ersten Zeichen eines Befalles sind kleine, bräunliche Flecken auf den Blättern und auch am Stängel. Diese Flecken breiten sich mit der Zeit immer weiter aus. Die Blätter werden schließlich schwarz und verwelken. Letztendlich erkranken auch die Tomatenfrüchte. Sie verfärben sich braun und können nicht mehr verwertet werden.
Sobald Sie erste Anzeichen der - und Braunfäule an Ihren Tomaten entdecken, entfernen Sie die betroffenen Blätter und entsorgen diese bitte über den Restmüll. Befallene Blätter sollten nicht in den Kompostbehälter gegeben werden, da der Pilz darin überlebt und im nächsten Jahr beim Ausbringen des Kompostes schnell wieder an Ihre Tomaten gelangen kann.
Ganz ausschließen können Sie einen Befall ihrer Tomaten übrigens leider nicht. Vorbeugend könnten Tomaten im nächsten Jahr aber vor Regenwasser geschützt – etwa unter einem Dachvorsprung – im Kübel angebaut werden. Es gibt keine Tomatensorten, die komplett resistent gegenüber dem Pilz sind. Bei guten Bedingungen für den Pilz erwischt er früher oder später jede Tomatenpflanze im Freiland. Bei einigen wenigen Sorten dauert es etwas länger, bis sich der Befall deutlich zeigt. Dazu gehören unter anderem die Sorten "Philovita" und "Primabella".
Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im Überblick:
https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html
https://www.ardaudiothek.de/sendung/garten-alles-moehre-oder-was/74769062/
Mehr Gartentipps:
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Im-August-neues-Gemuese-anbauen,gemuesebeet102.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Wintergemuese-pflanzen-und-ernten,gemuese284.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Aussaat-Kalender-Regionales-Gemuese-im-Freiland-saeen,saisonkalender104.html

Wednesday Aug 02, 2023
Wednesday Aug 02, 2023
Die Sommer werden heißer und trockener. Wer neue Stauden in die Beete setzen möchte, sollte daher vielleicht lieber zu Stauden greifen, die mit Hitze und Trockenheit gut zurechtkommen. Dazu gehören unter anderem die Fetthennen (Sedum), die es in vielen Arten und Sorten gibt und bis in den September hinein blüht, wie zum Beispiel die Buntlaubige September-Fetthenne. Die Blätter sind graugrün und die Blüte leuchtet in einem faszinierenden Karminrot. Mit goldgelben Blüten an rötlichen Stängeln besticht die Große Gold Fetthenne, die von Wildbienen nur so umschwirrt wird. Die Pflanze erreicht knapp 40 Zentimeter. Auf bis zu 150 Zentimeter schaffen es zahlreiche Schafgarben (Achillea), die ihren Namen dem Umstand verdanken, dass sie gerne von Schafen gefressen werden. Beim Kauf auf die Arten achten, die graues Laub haben, denn die vertragen Trockenheit besser als die Arten mit grünem Laub. Die Farbpalette reicht bei den Blüten von Cremeweiß über Gelb, Rosa, Pink bis hin zu Karminrot. Die Blütenform ist bei allen Schafgarben ähnlich: Kleine Einzelblüten bilden eine eindrucksvolle Scheindolde.
Vor allem die graulaubigen Arten der Katzenminze fühlen sich an einem sonnigen Standort sehr wohl. Die Katzenminze gibt es mit weißen, violetten, blauen oder rosafarbenen Blüten.
Nach der Hauptblüte kann die Staude bodennah zurückgeschnitten werden. Sie treibt dann noch einmal im Spätsommer aus.
In der neuen Folge von „Alles Möhre, oder was?!“ hören Sie noch viele weitere Tipps.
Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im Überblick:
https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html
https://www.ardaudiothek.de/sendung/garten-alles-moehre-oder-was/74769062/
Mehr Gartentipps:
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/Praeriegarten-anlegen-und-pflegen,praeriegarten104.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/Staudenbeet-anlegen-Die-besten-Tipps-fuers-Pflanzen,staudenpflanzung101.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/Pflanzen-fuer-sonnige-und-trockenere-Standorte,sonnengarten100.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/Katzenminze-pflanzen-und-schneiden,katzenminze106.html

Wednesday Jul 19, 2023
Wednesday Jul 19, 2023
In vielen Gemüsebeeten sind die ersten Kulturen bereits geerntet worden und es ist wieder Platz frei in den Beeten. Auch in den „Alles Möhre, oder was?!“-Beeten sind die frühen Radieschen, Saubohnen und Erbsen bereits verzehrt. Nun kann nachgepflanzt werden, zum Beispiel den Pflücksalat Baby Leaf. Der kann bis in den August hinein ausgesät werden, geerntet wird dann bis in den Oktober hinein. Um sich die Arbeit zu erleichtern, kann zu einem Saatband gegriffen werden.
Vereinfacht erklärt bestehen Saatbänder aus doppellagigem Papier, in das die Samen in einem bestimmten Abstand eingearbeitet sind. Gerade für Gartenanfängerinnen und -anfänger sind sie ideal, denn das gerade bei sehr kleinen Samen umständliche Aussäen per Hand entfällt damit. Es wird einfach eine Rille in der Tiefe gezogen, die auf der Packung angegeben ist und dann wird das Saatband dort hineingelegt, mit Erde bedeckt und angegossen. Die Bänder können bequem mit der Schere in der Länge gekürzt werden und passen sich so jeder Gartensituation an. Ausgeschlossen ist auch, dass Anfänger zu viele Samen dicht nebeneinander aussäen und sich die Jungpflanzen später gegenseitig bedrängen und nicht richtig entwickeln. Zudem haben Vögel beim Einsatz von Saatbändern keine Chance, die Samen aufzupicken.
In dieser Folge von „Alles Möhre, oder was?!“ hören Sie, welches Gemüse gerade in diesen Tagen noch in die Beete gepflanzt oder gesät werden kann.
Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im Überblick:
https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html
https://www.ardaudiothek.de/sendung/garten-alles-moehre-oder-was/74769062/
Mehr Gartentipps:
https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Gemuesesamen-Tipps-zu-Kauf-und-Saat,gemuesesamen100.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Ein-Saatband-fuer-Gemuese-selber-herstellen,saatband100.html

Wednesday Jul 05, 2023
Wednesday Jul 05, 2023
In den heißen Sommermonaten benötigen Gartenpflanzen ausreichend Wasser, um überleben zu können. Oft wird aber zu viel und zu häufig gegossen. Einige Pflanzen zeigen uns an, wenn sie unbedingt mit Wasser versorgt werden wollen. Die Blätter hängen dann schlapp herunter oder sind eingerollt. Beim Gießen sollte das Wasser aus der Kanne oder dem Schlauch möglichst punktgenau an den Wurzelbereich gebracht werden. Beim großflächigen Bewässern der Beete mit einem Rasensprenger wird zu viel Wasser vergeudet, denn der Rasensprenger benetzt auch Flächen im Beet, auf denen gar keine Kulturpflanzen stehen. Es empfiehlt sich, in den kühlen Morgenstunden zu gießen.
Wer Wasser sparen möchte: Pflanzen mit aufgefangenem Regenwasser versorgen oder im Haushalt das Wasser auffangen, anstatt es durch den Abfluss laufen zu lassen.
Automatische Bewässerung arbeitet effektiv
Eine effektive Lösung könnte auch eine automatische Bewässerungsanlage sein. Diese Anlagen gibt es von verschiedenen Anbietern, der Aufbau ähnelt sich aber bei allen: An einen Wasserhahn wird ein kleines Steuergerät angeschlossen, das den Wasserdurchlauf regelt. Es wird eingestellt, zu welcher Tageszeit das Wasser laufen soll und für wie viele Minuten. Und auch die Wochentage, an denen gegossen werden soll, müssen festgelegt werden. An die Unterseite des Steuergerätes kommt ein normaler Gartenschlauch, der im Beet mit einem Basisgerät verbunden wird, das den Wasserdruck reduziert. Daran kommt ein stabiles Verlegerohr, an dem wiederum biegsame Tropfrohre befestigt werden. Diese Tropfrohre haben in einem bestimmten Abstand kleine Öffnungen, aus denen das Wasser zu den eingestellten Zeiten beständig tropft. Das Wasser kann so zielgenau an die Gemüse- oder Zierpflanzen gebracht werden.
In der neuen Folge von „Alles Möhre, oder was?!“ hören Sie noch viele weitere Tipps dazu, wie Sie beim Gießen Wasser sparen können und wie eine Bewässerungsanlage zusammengebaut wird.
Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im Überblick:
https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html
https://www.ardaudiothek.de/sendung/garten-alles-moehre-oder-was/74769062/
Mehr Gartentipps:
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Bewaesserungssysteme-im-Garten-Was-ist-sinnvoll,giessen146.html
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/rasch_durch_den_garten/So-ueberleben-Pflanzen-Urlaub-ohne-Giessen,urlaub1198.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Den-Garten-im-Sommer-richtig-bewaessern,giessen103.html

Wednesday Jun 21, 2023
Wednesday Jun 21, 2023
Radieschen und Spinat sind schon geerntet. Kartoffeln, Lauch, Rotkohl, Spitzkohl und Buschbohnen entwickeln sich prächtig. Das ist nur eine kleine Auswahl aus den knapp 25 Gemüsesorten, die auf einer ehemaligen Ackerfläche bei Hannover wachsen. Das Feld ist in zahlreiche 25 bzw. 50 Quadratmeter große Parzellen unterteilt und in diesem Jahr sind alle Gemüsebeete verpachtet. Was treibt die Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner an, dort mit den Händen im Boden zu wühlen, Beikräuter zu entfernen und sich liebevoll um ihre Pflanzen zu kümmern? Es ist ganz einfach die Freude daran, zu sehen, wie Lebensmittel entstehen und daran mitzuwirken. Dieser Trend ist seit Jahren zu beobachten und Pachtbeete sind angesichts der kaum zu bekommenden Kleingärten eine ideale Alternative. Die Preise für die Beete sind zudem überschaubar. Für die 25 Quadratmeter große Parzelle sind für die Saison 150 Euro zu zahlen, das doppelt so große Beet schlägt mit 270 Euro zu Buche.
Buschbohnen – gut für den Boden
Bohnen sind wegen ihres hohen Eiweißgehalts sehr gesund und gehören botanisch zu den Schmetterlingsblütlern. Und gerade Letzteres macht sie so wertvoll für die Gärten. Wie alle Pflanzen benötigen nämlich auch die Bohnen Stickstoff, um wachsen zu können. Stickstoff ist reichlich in der Luft vorhanden, kann aber als Luftstickstoff von den Pflanzen nicht aufgenommen werden. Vor allem bei den Schmetterlingsblütlern passiert etwas ganz Besonderes. Knöllchenbakterien dringen in die Wurzeln ein und es kommt zu Verdickungen, den sogenannten Wurzelknöllchen. Diese Wurzelknöllchen schaffen es nun, den Stickstoff aus der Luft für die Pflanzen verwertbar zu machen und somit zu düngen. Nach dem Ernten der Bohnen sollten die Wurzeln deshalb im Boden gelassen werden. Zahlreiche Schmetterlingsblütler werden daher auch als Gründünger eingesetzt.
Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im Überblick:
https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html
https://www.ardaudiothek.de/sendung/garten-alles-moehre-oder-was/74769062/
Mehr Gartentipps:
https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/Gartenparzelle-mieten-und-eigenes-Gemuese-anbauen,audio1323552.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Schrebergarten-Was-kostet-er-und-wo-gibt-es-freie-Parzellen,kleingarten652.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Gemuese-pflanzen-Die-wichtigsten-Tipps-fuer-Anbau,gemuese712.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Mischkultur-beim-Gemueseanbau-Welche-Pflanzen-passen-zusammen,mischkultur100.html

Wednesday Jun 07, 2023
Wednesday Jun 07, 2023
Trockenes Sommerwetter in Niedersachsen. Die Mühen des Gießens haben sich aber bisher gelohnt. Saubohne, Kartoffel, Pflücksalat, Radieschen und Co.: Die Gemüsebeete, die im März auf dem NDR Funkhausgelände in Hannover angelegt worden sind, stehen in sattem Grün.
Die Saubohnen, die auch unter den Namen Puffbohnen, Viehbohnen, Ackerbohnen und Bohnen bekannt sind, haben wir gleich am ersten Tag in eines der Beete gelegt. Inzwischen sind sie hüfthoch gewachsen und haben sich prächtig entwickelt. Allerdings gefallen sie nicht nur uns besonders gut, sondern auch der Schwarzen Bohnenlaus. An den Stängeln sitzen die Läuse dicht gedrängt. Da wir die Bohnen aber schon vor Monaten in den Boden gebracht haben, ist der Entwicklungsstand jetzt bereits so weit, dass wir darauf verzichten wollen, sie aktiv zu bekämpfen. Wir setzen eher auf die natürlichen Feinde der Bohnenlaus und das ist vor allem der Marienkäfer. Mehrere hungrige Marienkäfer haben sich auch bereits auf den Saubohnen niedergelassen und verspeisen eine Laus nach der anderen. Wir freuen uns über den guten Appetit unserer kleinen Gartenhelfer!
Da Bohnen sehr gesund sind, haben wir auch gleich noch mehrere Buschbohnen in das zweite Beet gelegt. Sie können aber auch problemlos in einen Kübel auf dem Balkon oder der Terrasse gepflanzt werden. Bei uns sind sie in kleinen Tuffs in den Boden gekommen. Mit einer Handschaufel wurden mehrere jeweils nur drei Zentimeter tiefe Mulden gegraben. Bohnen dürfen nämlich nicht zu tief gelegt werden. Ein altes Gärtnersprichwort dazu heißt, dass Bohnen das Läuten der Glocken hören wollen. Anschließend sind die Mulden gewässert worden. Nachdem das Wasser versickert war, haben wir jeweils sechs Bohnen im Kreis in jeder Mulde ausgelegt. Der ausgehobene Boden kam zurück auf die Mulden und alles wurde fest angedrückt, so bekommen die Bohnen den wichtigen Bodenschluss. Jetzt heißt es, regelmäßig alles zu gießen und abzuwarten, wie sich die Buschbohnen in den nächsten Wochen entwickeln.
Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im Überblick:
https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html
https://www.ardaudiothek.de/sendung/garten-alles-moehre-oder-was/74769062/
Mehr Gartentipps:
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Naturgarten-So-einfach-ist-oekologisches-Gaertnern,oekologischgaertnern100.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Den-Garten-dem-Klimawandel-anpassen,klimawandel380.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/Pflanzen-fuer-sonnige-und-trockenere-Standorte,sonnengarten100.html
https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/Sommergarten-Hitzevertraegliche-Pflanzen,audio891744.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/Praeriegarten-anlegen-und-pflegen,praeriegarten104.html

Wednesday May 24, 2023
Wednesday May 24, 2023
Für das Aussäen zahlreicher Gemüsearten ist es leider schon zu spät, aber in Gartencentern und Gärtnereien werden zum Glück auch vorgezogene Jungpflanzen angeboten. In das eigene Gemüsebeet könnten zum Beispiel eine oder zwei Tomaten gepflanzt werden. Eine sehr interessante Sorte heißt "Primabella". "Primabella" eignet sich gut zum Anbau im Freiland. Diese Sorte hat aromatische, süß-säuerliche Früchte und erkrankt nicht so schnell an der gefürchteten - und Braunfäule. Dann noch zwei vorgezogene Paprika, vier bis sechs Kohlrabi-Pflanzen und vorgezogenen Porree in die Erde bringen und fertig ist das Frühjahrsbeet!
Wer etwas Außergewöhnliches pflanzen möchte, könnte eine Milpa pflanzen. Bei einer Milpa handelt es sich um eine uralte Mischkultur, die aus Südamerika stammt. Da sie aus drei Gemüsepflanzen besteht, wird die Milpa oft auch als die "drei Schwestern" bezeichnet. Zu einer Milpa gehören Mais, Stangenbohnen und ein Kürbis oder eine Zucchini. Der vorgezogene Mais wird zuerst gepflanzt. Einige Zentimeter vom Mais entfernt kommen zwei Samen einer Stangenbohne in den Boden. Die Zucchini wird zuletzt dazugesetzt. Der Mais dient den Stangenbohnen als Rankgerüst und gibt ihnen Halt. Die Blätter der Zucchini beschatten den Boden und sorgen so dafür, dass Gieß- oder Regenwasser nicht so schnell verdunstet. Die "drei Schwestern" helfen sich also gegenseitig und befördern so das Wachstum. Nach der Ernte bilden sie die Grundlage für mehrere schmackhafte und gesunde Mahlzeiten.
Ausführliche Infos dazu, wie abwechslungsreich auch kleine Gemüsebeete bepflanzt werden können, hören Sie in der neuen Folge von "Alles Möhre, oder was?!".
Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im Überblick:
https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html
Mehr Gartentipps:
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Mischkultur-beim-Gemueseanbau-Welche-Pflanzen-passen-zusammen,mischkultur100.html
https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/Mischkulturen-in-die-Beete,audio1315164.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Kuerbisse-pflanzen-pflegen-und-ernten,kuerbis834.html

Wednesday May 10, 2023
Wednesday May 10, 2023
Lange Zeit galten Hortensien als langweilige und altbackene Gartenpflanzen. Dank neuer Sorten, die auch beim Schnitt unkomplizierter geworden sind, hat sich das Image stark verändert. Hortensien sind nun auch bei jüngeren Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtnern total angesagt. Auf einem halbschattigen, humosen und eher sauren Standort entwickeln sich die Pflanzen in der Regel prächtig. Das richtige Bodenmilieu kann auch durch den Einsatz von Rhododendronerde erzielt werden.
Eine sehr interessanteste Hortensie ist die Rispenhortensie "Limelight". Das Besondere an dieser Pflanze ist, dass sich die imposanten Blüten mehrfach im Laufe der Vegetation verfärben. Sie starten grünlich, verfärben sich reinweiß und sind im letzten Stadium rosa. "Limelight" wird knapp zwei Meter hoch, duftet, wird von Insekten umschwirrt und macht auch in einem größeren Kübel eine gute Figur.
Eine für Hortensien-Fans spektakuläre Neuzüchtung ist die Bauernhortensie mit dem Namen "Schloss Wackerbarth". Jede Blüte ist dreifarbig. Die Blütenblätter sind pink-rot, haben zusätzlich gelbe Flecken und einen blauen Klecks in der Mitte. Diese Bauernhortensie bleibt mit einer Höhe von einem Meter recht kompakt und passt damit auch gut in kleinere Gärten und natürlich auch in einen Kübel auf den Balkon. "Schloss Wackerbarth" eignet sich zudem auch für schattige Standorte. Die Hortensien haben sich züchterisch in den vergangenen Jahren stark entwickelt, ein Rundgang durch ein gut sortiertes Gartencenter lohnt sich da auf alle Fälle.
Mehr zum Thema gibt es im Garten-Podcast "Alles Möhre, oder was?!" zu hören.
Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im Überblick:
https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html
Mehr Gartentipps:
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/Hortensien-pflegen-pflanzen-und-ueberwintern,hortensien102.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/Hortensien-schneiden-Wann-ist-der-richtige-Zeitpunkt,hortensien198.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/Hortensien-duengen-Darauf-sollte-man-unbedingt-achten,hortensien222.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/Rispenhortensie-pflanzen-schneiden-und-pflegen,rispenhortensien100.html

Wednesday Apr 26, 2023
Wednesday Apr 26, 2023
Kartoffeln gehören unbestritten mit zu unseren beliebtesten Lebensmitteln. Ob gekocht, püriert oder gebraten: Kartoffeln sind bei fast jedem Gericht die richtige Beilage. Kartoffeln können auch mit relativ geringem Aufwand selbst angebaut werden.
Im Garten eine möglichst sonnige Beetfläche auflockern und ein zehn Zentimeter tiefes Loch ausheben. Die vorgekeimten Kartoffel mit den Keimen oben hineinlegen. Alle 30 Zentimeter entfernt diesen Vorgang wiederholen. Sollte der Boden komplett ausgetrocknet sein, nachwässern. Nach etwas mehr als einer Woche sollten die ersten grünen Spitzen aus dem Boden ragen. Den Trieb bis auf etwa 20 Zentimeter wachsen lassen, dann ein wenig Erde an den Trieb schieben, sodass er nur noch bis zur Hälfte aus der Erde herausragt. Dieser Vorgang sollte alle zwei bis drei Wochen wiederholt werden. Am Trieb bilden sich unter der angehäufelten Erde neue Wurzeln, an denen weitere Knollen wachsen. Wenn das Laub im Sommer langsam vertrocknet, können die Kartoffeln geerntet werden.
"Blauer Schwede" und "Heiderot"
Farbige Akzente auf dem Teller können mit den Sorten "Blauer Schwede" und "Heiderot" gesetzt werden. Der "Blaue Schwede" gehört zu den mittelfrühen Sorten. Die Kartoffel hat eine blaue Schale und violettes Fleisch. Auch nach dem Kochen bleiben die Farben erhalten. Der Geschmack ist kräftig und leicht süßlich.
Bei der Kartoffel "Heiderot" handelt es sich um eine mittelspäte, festkochende Sorte mit rotem Fleisch. Sie schmeckt kräftig und eignet sich sehr für Bratkartoffeln oder Pellkartoffeln.
Mehr zum Thema gibt es im Garten-Podcast "Alles Möhre, oder was?!" zu hören.
Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im Überblick:
https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html
Mehr Gartentipps:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/rasch_durch_den_garten/Mit-Abstand-und-Tiefe-Kartoffeln-im-Beet-anpflanzen,kartoffeln684.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Kartoffeln-pflanzen-Im-Beet-und-im-Topf,kartoffeln542.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Kartoffeln-im-Hochbeet-anbauen,gartentipp539.html
https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/Beet-anlegen-Schritt-fuer-Schritt-zum-Gemuesegarten,audio1354628.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Wir-gaertnern-Der-Alles-Moehre-Gartenblog-zum-Podcast,gartenblog120.html

Wednesday Apr 12, 2023
Wednesday Apr 12, 2023
Zwiebeln, Möhren, Pflücksalate, Tomaten und auch Kartoffeln: Wer in diesem Jahr mit dem Anbau von Gemüse beginnen möchte, kann das auf einer kleinen Fläche tun. Eine Beetfläche von 2 Meter mal 1,20 Meter genügt für den Anfang. Der Boden wird zuerst aufgelockert und mit einem organischen Dünger verbessert. Damit sich die gepflanzten oder ausgesäten Kulturen gut entwickeln, sollte der Standort des Beetes sonnig sein.
Mit dem Stecken von Zwiebeln am besten beginnen. Eine bewährte und unkomplizierte Sorte ist "Stuttgarter Riesen". Damit die Zwiebeln schön in einer Reihe liegen, am linken und rechten Rand des Beetes jeweils einen kurzen Stab in den Boden schlagen. Dann die Stäbe mit einer Schnur verbinden. Entlang dieser Schnur werden die Zwiebeln gesetzt. Alle zehn Zentimeter kommt eine Zwiebel so tief in den Boden, dass sie vollkommen verschwindet. Achten Sie darauf, dass die Spitze der Zwiebel nicht aus dem Beet herausragt, denn sonst könnten Amseln sie für einen Wurm halten und aus dem Beet herausziehen. Zwischen die Zwiebeln können dann nach Anleitung Möhrensamen gesät werden. Diese beiden Kulturen passen optimal zueinander und halten sich gegenseitig auch gesund. Die Zwiebeln vertreiben die Möhrenfliege und die Möhren halten die Zwiebelfliege fern. In einem anderen Bereich des Beetes könnte Pflücksalat ausgesät werden. Eine beliebte Sorte heißt "Amerikanischer Brauner". Die Blätter ähneln Eichenblättern und haben eine grüne Basis, die zum oberen Blattrand hin bräunlich-rot wird. Einfach die Samen einen Zentimeter tief in den Boden drücken. Nach den Eisheiligen können vorgezogene Tomatenpflanzen in das Beet einziehen. Die Sorte "Primabella" kann auch ohne schützendes Regendach im Beet stehen und bekommt nicht so schnell - und Braunfäule.
Mehr zum Thema gibt es im Garten-Podcast "Alles Möhre, oder was?!" zu hören.
Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im Überblick:
https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html
Mehr Gartentipps:
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Gemuese-pflanzen-Die-wichtigsten-Tipps-fuer-Anbau,gemuese712.html
https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/Mischkulturen-in-die-Beete,audio1315164.html
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/rasch_durch_den_garten/Ein-Beet-im-Rasen-anlegen-Schritt-fuer-Schritt,staudenbeet104.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Hochbeet-anlegen-befuellen-und-Gemuese-pflanzen,hochbeet102.html
